Nächste Veranstaltung

Samstag 4.11.2017 ab 20 Uhr

"Goldene Zeiten" - Tanz & Musikveranstaltung

in der "Goldenen Lichte"

 

Wichtige Information...

...zur Straßensperrung -

Die obere Lichtetalstraße (Schwimmbad, Arzt, Fuß der Staumauer...)

ist mit Ampelverkehr von Oberweißbach aus zu erreichen.

 

AKTUELLES

"Sabel" Ganztagsschule in Unterweißbach-

wir beleben unseren Ort wieder !!!  - hier

 

Öffnungszeiten

 

Montag

geschlossen

Dienstag

09.00 - 12.00 Uhr

 

13.00 - 17.00 Uhr

Mittwoch

09.00 - 12.00 Uhr

Donnerstag

09.00 - 12.00 Uhr

Freitag

geschlossen

Samstag

geschlossen

 

Tel.: 036730 - 28 143

 

Chronik

"Nedirn Wissbach"
- benannt nach dem Bach mit hellem klaren Wasser -

 

 

 Der Wandererholungsort Unterweißbach hat seinen Ursprung im Ortsteil Quelitz und wurde erstmals 1370 urkundlich erwähnt. In der Vergangenheit waren Holzwirtschaft, Flöserei, die Herstellung und der Handel mit Ölitäten, der Schieferbau, die Besenbinderei und die Porzellanherstellung Haupterwerbsgrundlage.

1717 wurde in Unterweßbach die erste Destillation Thüringens erbaut.

Mit seinen Ortsteilen Quelitz, Leibis und Blechhammer gehört Unterweißbach zu den Gemeinden, die weit über die Grenzen Thüringens bekannt sind. Der Ort liegt über 320m über dem Meeresspiegel und seine höchste Erhebung ist der Quittelsberg mit einer Höhe von 710 Meter. Durch den starken Rückgang vorindustrieller Gewerbe und jahrelangen Missernten kam es in den 40er Jahren des 18. Jahrhunderts zu einem Existenzkampf der Unterweißbacher und Quelitzer Einwohner. Die meisten Männer waren im Winter beschäftigt, in ihren Höfen und Scheunen, meist aber in der einzigen Stube aus Holz so allerlei Gerätschaften anzufertigen: Dachschindeln, Wasch- und Windpfähle, vor allem aber banden sie geschnittenes Birkenreisig zu Besen. Dies brachte den Unterweißbachern in der Umgebung schließlich den Spitznamen "De Engerwissbscher Baesenbenger" ein.

 

Blechhammer
Der Ortsteil Blechhammer ist der Ursprung des Unterweißbacher Tourismus, der auf eine lange Tradition zurückblickt. Die erste erwähneneswerte Aufnahme von Sommergästen erfolgte durch die Familie Böttner, die Besitzer des Gasthauses Blechhammer. Ab 1880 beherbergten sie Urlauber in ihrem Gasthaus mit hauseigener Brauerei. Ein kleines beheiztes Schwimmbad, eine Mamorkegelbahn sowie ein gepflegter Rosengarten mit Springbrunnen machten die Uafenthalte in Unterweißbach zum Erlebnis.

Schieferbruch
Um 1865 begann man auf dem Schieferbruch mit dem Abbau von grauen und graugrünen Schiefer. Dieser Erwerbszweig war nicht ganz unbedeutend, da eine Vielzahl von Einwohnern sich hier ihren Lebensunterhalt verdienten. 1939 wurde die Produktion auf Schiefersplitt und Schiefermehl umgestellt, so konnte auch der Abraumschiefer verarbeitet werden. 1992 wurde der Unterweißbacher Schieferbruch als Betrieb geschlossen.

Porzellanfabrik alt
Mit dem Bau, der heute noch produzierenden, Porzellanfabrik kam im Jahre 1882 ein weiterer Industriezweig nach Unterweißbach. Damit wurden viele Arbeitsplätze für Einheimische und die Bewohner der Nachbarorte geschaffen. Im Laufe der Jahrzehnte vollzogen sich mehrere Besitzerwechsel, heute gehören die Unterweißbacher Werkstätten für Porzellankunst zur „Königlich privilegierten Porzellanfabrik Tettau, einer Tochter von „Seltmann Weiden“. Das sogenannte „weiße Gold“ ist in der ganzen Welt bekannt. Jede Figur ist handgefertigt, zum Teil mit Spitzen belegt und handbemalt.

Durch die Familie Böttner, welche Besitzer des Gasthauses „Blechhammer“ im gleichnamigen Ortsteil waren, wurde 1880 der Grundstein für den aufstrebenden Fremdenverkehr in Unterweißbach gelegt, der zu einer langjährigen Tradition werden sollte.

 

Schillers treuer Diener Georg Gottfried Rudolph
Rudolph stand Schiller sehr nahe. Er pflegte ihn mit liebender Hingabe in seinen leidvollen Tagen und war ihm in den besten Jahren seines Lebens „ein treuer Diener“.

1797
1. nachweislicher Kontakt von Schiller mit Johann Nicolaus Rudolph. Eine Rechnung an Rudolphs Vater (1 Rthlr, 21 Gr. für laborieren), das heißt Herstellung der Medikamente, mit welcher er in dem Hause von Legefeld in Rudolstadt Bekanntschaft machte. Johann Nicolaus Rudolph übersiedelte von Oberweißbach nach Unterweißbach um dort das Medizinhandelsgewerbe zu betreiben. Seiner Ehe mit Anna Elisabeth geb. Jahn aus Quelitz entsprossen 6 Kinder. Georg Gottfried war als 3. Kind der zweite Sohn, geb. nach Ausweis des Taufbuches der evang.-luth. Kirchgemeinde Unterweißbach am 6. August 1778 und nicht wie die Aufschrift auf dem Kreuz des Grabes irrtümlicher Weise besagt, am 08. August.